Hemmelte weiht Haus der Begegnung ein

„ Es ist für den Ort Hemmelte ein freudiges Ereignis, dieses Pfarrheim, das Hans-Lübke-Haus, heute einweihen zu können,“ betonte der Vorsitzende des Pfarreirates, Josef Meyer, der zur Einweihung des neuen Gebäudes neben Pfarrer Günther Mleziva und Pater Walter Körbes auch den ehemaligen Pfarrer Günther Aschern, Bürgermeister Michael Kramer und viele MitgliedeLuebkehausr der Pfarrgemeinde St. Petrus begrüßen konnte. Meyer lobte die Arbeit des Bauausschusses mit Paul Kathmann, Peter Grever-Wreesmann, Günter Herzog, Maria Blömer und der Kirchenprovisorin Elisabeth Gänsler sowie Pfarrer Mleziva.

„ Wir haben Abschied vom alten Gebäude genommen und das Wachsen und Entstehen des neuen erlebt. Wir wünschen uns, dass das Hans-Lübke-Haus zum einem Ort der Begegnung wird,“ äußerte sich der Architekt Ortmann in seiner Ansprache.

 Nach relativ kurzer Zeit konnte das Pfarrheim erstellt werden. Die Nutzfläche beträgt 330 m². Folgende Räume sind im o. g. Gebäude vorhanden:

2 Versammlungsräume , die auch mit dem Foyer kombiniert werden können. Weiterhin ist auch die Bücherei dort untergebracht. Die Landjugend hat auch einen eigenen Raum. Auch das Kontaktbüro der Pfarrgemeinde, das zu bestimmten Zeiten mit Gitti Nienaber besetzt ist, ist dort untergebracht.

Erstmals hat das „ Pfarrheim“ einen Namen erhalten. „ Hans Lübke hat nicht nur das Geld gespendet, sondern als Kommunalpolitiker viel für den Ort Hemmelte und die Gemeinde getan. Er war Bürgermeister von 1967 – 1986 und 38 Jahre Ratsmitglied. In der Ernennung zum Ehrenbürgermeister 1986 und der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1989 am Bande kam bereits der Respekt zum Ausdruck, der seinem Wirken, das immer in einer tiefen christlichen Weltanschauung verwurzelt war, gezollt wurde. Zeit seines Lebens war er aber auch durch und durch Hemmelter,“ so Pfarrer Mleziva und Pater Körbes.

Bürgermeister Michael Kramer hatte dann auch ein Porträt-Foto und eine Beschreibung des verdienstvollen Hemmelters mitgebracht, die er Pfarrer Mleziva überreichte.

Vor der Einweihung dankte Pfarrer G. Mleziva allen am Bau Beteiligten. Er hob vor allem die intensive Arbeit vor Ort von Paul Kathmann und der Kirchenprovisorin Elisabeth Gänsler hervor, die es durch ihr Verhandlungsgeschick geschafft hatte, dass der kalkulierte Finanzrahmen fast eingehalten werden konnte.“ Wenn Ihr am Ende Geld übrig habt, gebt es der Kirche. Die weiß immer damit etwas Vernünftiges anzufangen,“ ermunterte Pfarrer Mleziva ein wenig scherzhaft, dem Beispiel Hans Lübkes zu folgen.